Im Motorsport nennt man die Reifen oft das “Schwarze Gold” und dort wie im normalen Straßenverkehr stellen sie die einzige Verbindung des Fahrzeugs zur Straße dar.
Trotzdem wissen über 35 Prozent der Fahrer nichts über den Zustand und die Profiltiefe ihrer aktuell gefahrenen Reifen, so die Feststellung des neuen Trend-Tacho der KÜS und des Fachmagazins kfz-betrieb.
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Die Abkürzung „TWI“ (Tread Wear Indicator) ist eine Kennzeichnung für die Profilabnutzung. Querstege in den Haupt-Längsprofilrillen sind gleichmäßig über den Umfang des Pneus verteilt und bilden bei Erreichen der gesetzlich festgelegten Mindest-Profiltiefe von 1,6 Millimeter eine Linie mit den Profilblöcken. Zahlreiche Tests der führenden Automagazine und eigene Tests von Continental Reifen belegen, dass die Sicherheitsreserven von Sommerreifen auf Nässe unter drei Millimeter Restprofiltiefe deutlich nachlassen.
Den „Anzeiger“ dieser von Continental empfohlenen Mindestprofiltiefe findet man an der Seitenwand von neuen Continental-Sommerreifen in Form eines Nässe-TWI, der durch einen Regentropfen dargestellt wird. Winterreifen verfügen bereits ab einer Profiltiefe von vier Millimetern nur noch über geringe Sicherheitsreserven auf typisch winterlichen Fahrbahnen, da sich die Lamellen unterhalb dieser Profiltiefe nicht mehr ausreichend mit Schnee oder Eis verzahnen können. Der Winter-TWI wird bei vier Millimetern Restprofil ebenfalls durch ein Schneeflockensymbol kenntlich gemacht. Winterreifen mit weniger als vier Millimetern Restprofil sind in Österreich nicht mehr als Winterbereifung zugelassen.
